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  • Spezielles HTML-Markup für Breadcrumb-Navigationen

    Mit einem speziellen HTML-Markup können Breadcrumb-Navigationen für Google verständlich gemacht werden. Diese Breadcrumbs können anstatt der URL unter dem Textsnippet eines Treffers in den Suchergebnissen aufscheinen.

    Seit November 2009 zeigt Google unter manchen Suchergebnissen sogenannte Breadcrumbs anstelle der URL an. Das könnte beispielsweise reiseportal-xyz.com > Europa > Österreich > Wien sein. Bei einer verständlichen URL-Struktur wie http://www.reiseportal-xyz.de/europa/oesterreich/wien ist das nur ein geringer Unterschied, bei weniger aussagekräftigen URLs kann es für deutlich mehr Klarheit und eine höhere CTR sorgen.

    Bisher hat Google versucht, diese Breadcrumbs rein algorithmisch anhand bestimmter Merkmale einer typischen Breadcrumb-Navigation zu ermitteln. Dass das nicht immer reibungslos klappt ist nicht überraschend. Daher beschreitet Google nun einen neuen Weg und schlägt ein spezielles HTML-Markup vor (was in der deutschsprachigen Blogoshäre nur von wenigen bemerkt wurde). Für das oben genannte Beispiel könnte das so aussehen (Erklärung und verschiedene Varianten):

    <div itemscope itemtype="http://data-vocabulary.org/Breadcrumb">
      <a href="http://www.reiseportal-xyz.de/europa/" itemprop="url">
        <span itemprop="title">Europa</span>
      </a> &gt;
    </div>  
    <div itemscope itemtype="http://data-vocabulary.org/Breadcrumb">
      <a href="http://www.reiseportal-xyz.de/europa/oesterreich/" itemprop="url">
        <span itemprop="title">Österreich</span>
      </a> &gt;
    </div>  
    <div itemscope itemtype="http://data-vocabulary.org/Breadcrumb">
      <a href="http://www.reiseportal-xyz.de/europa/oesterreich/wien" itemprop="url">
        <span itemprop="title">Wien</span>
      </a>
    </div>

    Der Haken an dieser Variante ist jedoch, dass es sich dabei um kein valides HTML handelt (was für SEOs unerheblich sein mag). Die Alternative dazu ist die RDFa-Variante, die zwar eine Spur komplizierter ist, dafür aber zumindest mit dem Dokumenttyp XHTML + RDFa korrekt validiert.

    Artikel veröffentlicht von am 07. September 2010 |


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