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    Es ist unmöglich, eine Website ohne sogenanntes Webhosting zu betreiben. Webhosting ist die Bereitstellung eines speziellen Speicherplatzes im Web (dieser wird auch Webspace genannt). Ein Webhoster macht die Website in Internet verfügbar.

    Ein normaler Speicherplatz auf der Festplatte des eigenen Computers wäre noch nicht als Webspace geeignet. Webhoster benötigen eine Server-Software, damit jeder über das Web auf die Website zugreifen kann. Dieser Server muss auch die Ausführung von Programmiersprachen ermöglichen, beim heutigen Standard PHP-Webhosting muss etwa ein entsprechendes PHP-Modul installiert sein.

    Je nach Bedürfnis gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Webhosting-Varianten. Diese reichen vom kleinen Webspace für die persönliche Homepage bis zu dedizierten Servern mit einer verteilten Infrastruktur für Großunternehmen und komplexe Webanwendungen. Im Folgenden wird kurz auf die verschiedenen Varianten eingegangen:

    • Bei Shared Webhosting handelt es sich um das Standard-Paket für Privatnutzer. Bei dieser Form des Webhostings liegen manchmal sogar mehrere hunderte Nutzer auf einem Server. Die einzelnen Nutzer benötigen oft nur einen Bruchteil der Server-Ressourcen, daher ist diese Aufteilung sinnvoll. Shared Webhosting ermöglicht die Miete eines günstigen Webspace. Die Ressourcen sind dafür beschränkt und Überlastungen oder Sicherheitsrisiken durch einen Nutzer können sich auf andere Nutzer auswirken. In der Regel genügt ein solches Angebot aber für private Nutzer. Preislich beginnen die Angebote für sehr kleine Pakete ab einem Euro pro Monat.
    • Virtual Server (virtuelle Server) sind die nächste Stufe des Webhostings, sie erfüllen bereits gehobene Ansprüche von Privatanwendern und werden manchmal auch von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) genutzt. Physisch gesehen handelt es sich hierbei ebenfalls Shared Webhosting, weil verschiedene Kunden ihren Webspace auf einem gemeinsamen Server haben. Durch die Virtualisierung verhalten sich die einzelnen Webhosting-Einheiten aber wie eigene Server. Es können fixe Ressourcen zugesichert werden, die Sicherheit ist erhöht und die Konfigurations-Möglichkeiten sind vielfältiger. Der Preis ist damit etwas höher, günstige Virtual Server gibt es aber bereits für einen niedrigen zweistelligen monatlichen Betrag.
    • Der Begriff Dedicated Server (dedizierter Server) bezeichnet einen Server, der einem Kunden alleine zur Verfügung steht. Er verfügt damit über die gesamten Ressourcen und muss die Rechenleistung nicht mit anderen teilen. Da hier eine Kompromittierung der Sicherheit durch andere Kunden ausgeschlossen ist, greifen viele mittlere und größere Unternehmen auf solche Angebote zurück. Die monatlichen Preise beginnen im mittleren zweistelligen Bereich. Dedicated Server erfordern mitunter jedoch viel Know-How, wenn diese selbst konfiguriert werden müssen. Wenn auch Einrichtung, Konfiguration und Updates vollständig vom Webhoster übernommen werden, spricht man von einem Managed Server.
    • Während bei all den bisher genannten Webhosting-Formen der Webserver im Eigentum des Webhosting-Unternehmens steht, ist das beim Co-Hosting nicht der Fall. Hier bringt man den eigenen Server in einem Rechenzentrum (Serverzentrum) von einem entsprechenden Dienstleister unter. Die Serverzentren der Webhoster haben leistungsfähige und redundante Datenleitungen, was bei einem privaten Internetanschluss nicht der Fall wäre. Je nach Vertrag kann dabei auch die technische Wartung und Fehlerbehebung vor Ort eingeschlossen sein.
    • Inhouse-Hosting ist eine Lösung, die nur für große Unternehmen mit sensiblen Daten passend ist. Dabei findet das komplette Webhosting im eigenen Haus statt — mit eigenen Servern, eigenen Technikern, eigenen Internetleitungen. Die Kosten sind dementsprechend hoch, es ist hier für professionelle Lösungen mit mehreren Tausend Euro pro Monat zu rechnen. Inhouse-Hosting wird daher entweder von sehr großen Webunternehmen (z.B. größere Webshops) betrieben oder von Unternehmen mit sensiblen Daten (beispielsweise Banken und Online-Broker).

    Selbst wenn man sich für eine Form des Hosting entschieden hat, bleibt die Wahl des richtigen Anbieters komplex. Anbietervergleiche und Testberichte können hier Licht ins Dunkle bringen, Webhostlist.de ist dabei ein Vorreiter. Bei der Entscheidung ist jedoch nicht nur auf den Leistungs- und Preisvergleich zu achten, sondern auch auf weniger leicht abschätzbare Faktoren wie Zuverlässigkeit und Qualität des Supports.

    Artikel veröffentlicht von am 02. Juni 2011 |


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