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  • PageRank

    Das PageRank-Verfahren wurde von Google zur Bewertung von Websites entwickelt. Der PageRank ist ein Wert für den Grad der Verlinkung eines Webdokuments. Je mehr qualitativ hochwertige Websites auf ein bestimmtes Webdokument verlinken, desto höher wird dessen PageRank steigen. Dieser Wert soll, so der Grundgedanke hinter diesem Konzept, in direktem Zusammenhang mit der Relevanz eines Webdokuments stehen.

    Ein Webauftritt (Website) hat niemals einen einheitlichen PageRank. Stattdessen wird für jedes einzelne Webdokument innerhalb des Webauftritts ein eigener PageRank ermittelt. Durch die Verlinkung innerhalb der eigenen Website kann der PageRank jedoch teilweise vererbt werden, sodass in Summe der gesamte Webauftritt von einem Link auf ein einzelnes Webdokument profitiert.

    Der PageRank ist ein wichtiger Faktor, von dem die Platzierung (Ranking) eines Webdokuments in Googles Suchergebnissen abhängt. Allerdings wird oft übersehen, dass daneben noch unzählige andere Faktoren für das Ranking ausschlaggebend sind. Die Website mit dem höchsten PageRank erreicht also nicht automatisch das beste Ranking. Über die Bedeutung des PageRank gibt es oft heftige Debatten. Manche vertreten die These, dass dieser mittlerweile fast gar keine Bedeutung mehr hat, andere sehen ihn nach wie vor als den bedeutendsten Ranking-Faktor.

    Die offizielle Anzeige des PageRanks erfolgt über die Google Toolbar. Alternativ können Browser-Erweiterungen von Drittanbietern oder PageRank-Abfragen im Internet verwendet werden. Intern wird der tatsächliche PageRank von Google kontinuierlich neu berechnet (es handelt sich hierbei um ein iteratives Verfahren). Der angezeigte PageRank entspricht jedoch nicht immer dem aktuellem Stand. Die sichtbaren Werte werden im Rahmen des Pagerank-Update nur in unregelmäßigen Abständen aktualisiert (daher wird auch oft vom PageRank-Export gesprochen).

    Zur Verbesserung des PageRanks (was sich schlussendlich auf die Platzierung innerhalb der Suchmaschinenergebnisse führt) versuchen Website-Betreiber und Suchmaschinenoptimierer, möglichst viele qualitativ hochwertige Links zu bekommen. Da dies oft mit hohem Aufwand verbunden ist, setzen gewerbliche Website-Betreiber immer stärker auf den Kauf oder die Miete von Links, obwohl dies den Richtlinien von Google widerspricht. Trotz einiger demonstrativer Bestrafungs-Aktionen floriert der Linkhandel weiterhin — was unter anderem daran liegt, dass nur ein kleiner Teil der gekauften Links tatsächlich erkannt wird.

    Artikel veröffentlicht von am 07. September 2008 |


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