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  • Konsequenzen aus der Pagerank-Herabsetzung

    Nach der Pagerank-Herabsetzung für Linkverkäufer war es nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Linkverkäufer ihre Links verschwinden lassen. Einige der prominenten Opfer der Google-Abstrafung haben bereits reagiert und bezahlte Links entfernt:

    Seite PR Alt PR Neu Reaktion
    Statcounter 10 6 nein
    Standford Daily 9 5 nein
    ETracker 8 5 nein
    phpBB.com 8 6 nein
    Golem 8 6 ja Links entfernt
    Chip.de 7 4 ja Nofollow gesetzt
    Search Engine Journal 7 4 nein
    Search Engine Roundtable 7 4 nein
    Heise Telepolis 7 5 nein
    Die Zeit 7 5 ja Links entfernt
    TAZ 7 5 nein
    Washington Post 7 5 nein
    Forbes 7 5 nein
    phpBB.de 6 4 nein

    Daten vom Stand 26. Oktober 2007. Derzeit sind noch nicht alle Datacenters auf dem aktuellsten Stand, der aktuelle Pagerank lässt sich u.a. bei 66.249.93.104 und 216.239.59.103 nachsehen.

    Neben den großen Nachrichtenportalen waren vor allem die Trigami-Blogger von Googles Schlag gegen Linkhandel betroffen. Laut Trigami mussten etwa 50% der teilnehmenden Blogs Pagerank-Einbußen hinnehmen. Um der Verunsicherung entgegenzuwirken, hat Trigami klargestellt, dass Blogger durchaus die verlangen Links mit Nofollow setzen dürfen. Durch dieses Bekenntnis zu Nofollow könnten aber auch die gebotenen Geldbeträge sinken ...

    Links entfernen oder nicht entfernen?

    Die große Frage ist jetzt natürlich: Soll man als Verkäufer von bezahlten Links die Links entfernen oder nicht? Zuerst muss man natürlich anschauen, ob der Vertrag das überhaupt zulässt oder der Vertragspartner einwilligt. Unabhängig davon gibt es die folgenden Argumente gegen eine Entfernung der Links:

    • Bisher gibt es keine negativen Auswirkungen auf das Ranking bei den abgewerteten Seiten.
    • Es gibt keine Garantie dafür, dass man dadurch den verlorenen Pagerank wieder zurückgewinnt. Warum sollte man dann auf die Link-Einnahmen verzichten?
    • Möglichweise will Google nur herausfinden, wer jetzt eilig seine Links entfernt und so den Algorithmus zur Erkennung bezahlter Links verbessern. Diese These vertreten unter anderem der bayrische Seoblogger sowie der inetstyle Blog.

    Und folgende Gründe sprechen für eine Entfernung der Links:

    • Vielleicht hat Google dann Erbarmen und erhöht den Pagerank beim nächsten Update wieder.
    • Wer bisher nicht betroffen ist: Besser Links entfernen, um nicht auch an Pagerank zu verlieren. Es gibt keine Garantie, dass das dauerhaft keine Auswirkungen aufs Ranking hat.
    • Wer trotz Abstrafung die Links nicht entfernt, könnte auch ein zweites Mal bestraft werden. So geschehen beim Stanford Daily: Anfang Oktober von PR 9 auf PR 7 und jetzt noch mal von PR 7 auf PR 5.

    Schlussendlich muss jeder für sich entscheiden; ich möchte da gar keine großen Empfehlungen machen. In jedem Fall sollte man aber berücksichtigen, wie (un-)auffällig, sprich thematisch relevant, ein bezahlter Link ist ...

    Artikel veröffentlicht von am 26. Oktober 2007 |


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