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    Eine Content-Farm stellt massig Inhalte mit niedriger Qualität online, um dank einer etablierten Domain gezielt Suchmaschinen-Ergebnisse zu fluten.

    Content-Farmen sind Websites mit einem ganz bestimmten Geschäftsmodell. Ziel dieser Websites ist es, möglichst viele Besucher über Suchmaschinen zu bekommen. Dazu werden massenhaft Inhalte zu Suchbegriffen produziert, welche stark nachgefragt sind ohne dass sich bisher eine starke Konkurrenz in diesem Bereich entwickelt hat.

    Eine Content-Farm macht sich ganz gezielt bestimmte Schwächen von Suchmaschinen zu Nutze. Ausgangspunkt ist meist eine etablierte Domain, welche bereits ein gutes Standing bei Google hat. Da jede einzelne Unterseite von diesem Domain-Trust profitiert, werden nun massig Inhalte auf die Website gestellt. Dabei wird oft ein sehr breites Themenspektrum abgedeckt, ohne dass die Autoren ein tiefergehendes Wissen in diesen Bereichen hätten.

    Das Problem mit Content-Farmen besteht darin, dass sie in Folge der Massenproduktion (möglichst viele Texte in kurzer Zeit) meist nur Inhalte von niederer Qualität bieten. Suchmaschinen haben allerdings Probleme, diese schlechte Qualität zu erkennen — insbesondere wenn diese auf guten Domains platziert werden.

    Das amerikanische Unternehmen Demand Media ist zu einem der Aushängeschilder in diesem Bereich geworden. Sie bestehen Content driven by Demand natürlich als legitimes Geschäftsmodell. Google dagegen ist damit nicht glücklich, dass die Suchergebnissen mit weniger qualitativen Inhalten geflutet wird, und hat schon mehrfach Algorithmus-Änderungen versprochen, die das Problem reduzieren sollen.

    Artikel veröffentlicht von am 01. Februar 2011 |


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