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  • Google bekämpft mit Algorithmus-Änderung minderwertige Inhalte

    Eine eben angekündigte Algorithmus-Änderung von Google soll Inhalte von geringer Qualität aus den Suchergebnissen zurückdrängen. Fast 12% aller US-Suchanfragen sollen betroffen sein, interne Tests deuten auf hohe Treffsicherheit hin.

    Bei Google sind Algorithmus-Änderungen alltäglich. Laut den Aussagen der Google-Mitarbeiter gibt es jährlich hunderte derartige Änderungen. Meist handelt es sich nur um kleine Neuerungen, die selbst von Suchmaschinen-Experten nur schwer auszumachen sind.

    Nun kündigte Google wieder eine größere Änderung an. Die Änderung betrifft laut Google gemessene 11,8% der Suchanfragen. Vorerst betrifft die Änderung nur die US-Suche, weswegen hierzulande noch nichts zu bemerken ist. Google kündigte aber auch an, dass die Änderung bald weltweit angewandt werden soll.

    Das Google-Statement ist wie gewohnt reichlich unkonkret und gibt keine Aufschlüsse darüber, was genau verändert wurde. Die Änderungen sollen aber auf Seiten mit minderwertigen Inhalten abzielen (kopierte Inhalte sowie Inhalte mit geringem Nutzen).

    Die Suchmaschinen-Entwickler reagieren damit darauf, dass Suchmaschinen-Spammer zunehmend auf Inhalts-Massenproduktion statt klassische Regelverstöße setzen — ein Phänomen, das oftmals als Content-Farm bezeichnet wird. Ob es durch die Maßnahmen signifikante Verbesserungen gibt, und welche Websites durch die Algorithmus-Änderung positiv bzw. negativ betroffen sind, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

    Bei internen Tests von Google waren angeblich positive Auswirkungen erkennbar. Für die Tests wurden erstmals auch die durch die unlängst neu eingeführte Personal Blocklist erhobenen Statistiken herangezogen. Laut Google-Angaben sind von dieser Algorithmus-Änderung rund 84% all jener Websites betroffen, die von Google-Nutzern auf die persönliche Sperrliste gesetzt wurden. Die Daten der Sperrliste sollen aber keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Suchmaschinen-Ranking haben.

    Artikel veröffentlicht von am 25. Februar 2011 |


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