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  • Googles Algorithmus-Änderung trifft Content-Farmen

    Das sogenannte Farmer-Update zeigt erste Auswirkungen. Content-Farmen verlieren Suchmaschinen-Traffic, erste Webmaster beschweren sich über die Zerstörung ihres Geschäftsmodells.

    Vor weniger als 48 Stunden hat Google über eine bedeutsame Algorithmus-Änderung berichtet. Das erklärte Ziel: Inhalte von geringer Qualität sollten ohne manuellen Eingriff aus den Suchergebnissen zurückgedrängt werden. Die Änderung betrifft vorerst nur die US-Suche, weswegen hierzulande noch keine Auswirkungen sichtbar sind.

    Der erste vollständige Tag ist vorüber und die Webanalyse-Daten von US-Websites belegen die Auswirkungen dieser Algorithmus-Änderung. In einschlägigen Webmaster-Foren häufen sich die Berichte über massive Traffic-Verluste. Erste Website-Betreiber beschweren sich darüber, dass Google ihr Geschäftsmodell zerstören würde.

    Auch Sistrix hat die Auswirkungen untersucht und so eine Liste der größten Verlierer zusammengestellt. Diese zeigt deutlich, dass sogenannte Content-Farmen zu den Verlierern zählen. Prominente Vertreter wie Mahalo, Articlebase und FAQs.org gehören zu den Betroffenen. Die Änderung hat anscheinend die von Google gewünschten Auswirkungen.

    Auch wenn Google nicht explizit von Content-Farmen als Ziel gesprochen hat, sind eben diese doch am stärksten betroffen. Die Algorithmus-Änderung wird daher auch von vielen inoffiziell als Farmer-Update bezeichnet.

    Unklar bleibt jedoch weiterhin, anhand welcher Kriterien Google die betroffenen Websites erkennt. Neben einen geringen Anteil an originären Content wären auch ein sehr breit gestreutes, wenig fokussiertes Themenspektrum in Verbindung mit einer geringen Anzahl an Deeplinks als Erkennungsmerkmal geeignet.

    Die Änderungen und auch die Reaktionen darauf zeigen eines ganz deutlich: Website-Betreiber sollten ihre Geschäftsmodelle nicht darauf aufbauen, die Lücken des derzeitigen Google-Algorithmus auszunutzen. Wer wesentlich vom Google-Traffic abhängig ist, muss entweder auf nachhaltige SEO-Strategien setzen oder zumindest das immanente Risiko einer Algorithmus-Änderung in seinen Planungen einkalkulieren.

    Artikel veröffentlicht von am 26. Februar 2011 |


    Spasskellner
    19. Februar 2012 [#]
    Es ist doch immer wieder das selbe, google ist das Gehirn, und denkt nur logisch. wer in die Zukunft schauen möchte, muß nur logisch denken. Logisch, oder?

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