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  • Googles Linkverkürzer steht nun allen offen

    Googles Linkverkürzungs-Dienst steht ab sofort allen Interessierten über eine Website zur Verfügung. Bisher war dieser nur über die Google Toolbar benutzbar.

    Durch den enormen Erfolg von Twitter sind auch zahlreiche neue Linkverkürzer entstanden (tatsächlich gab es derartige Services auch schon vor Twitter, allerdings hatten sie nicht einmal ansatzweise die heutige Bedeutung).

    Der Nutzen für den Anbieter kann verschiedener Natur sein: so können Premium-Analysetools angeboten werden oder es handelt sich um einen Zusatzservice zur Popularitäts-Steigerung bestehender Websites. Und natürlich gibt es noch zahlreiche private Linkverkürzer ohne direkte Gewinnerzielungs-Absicht sowie einige Black-Hat-Einsatzmöglichkeiten.

    Auch Google hat einen eigenen URL-Shortening-Service, der unter der Domain Goo.gl betrieben wird. Bisher konnte dieser Service nur über die Google Toolbar verwendet werden, diente also als Anreiz zur Installation der Toolbar (das wiederum bindet die Benutzer stärker an Google und ist zudem eine Quelle für Daten zum Nutzungsverhalten).

    Googles URL-Verkürzer

    Ab sofort steht der Linkverkürzungs-Dienst von Google jedoch allen offen. Dazu wurde der Website dem Google URL Shortener ein passendes Interface verpasst. Wie auch vergleichbare Dienste werden einige Statistiken zu den selbst angelegten Links angezeigt, wie etwa Referer, Benutzeranalysen und die Anzahl der Klicks im Zeitverlauf. Die Nutzeroberfläche ist - wie von Google gewohnt - gut strukturiert und sehr übersichtlich. Als besonderen Bonus gibt es bei Google auch noch einen QR-Code.

    Google selbst wirbt für den Service vor allem mit dem Zuverlässigkeits-Argument. Während vergleichbare Dienste oft mit Ausfällen zu kämpfen haben, war der Google URL Shortener in den vergangenen Monaten ohne Unterbrechung erreichbar. Bei den Server-Kapizitäten von Google ist eine Überlastung auch nach der Öffnung des Angebots nicht zu erwarten.

    Der Google URL Shortener verwendet übrigens 301-Redirect, Links über Goo.gl sind also SEO-wirksam. Im Gegensatz zu kleinen unbekannten Services muss man hier auch nicht fürchten, dass die Links eines Tages stillschweigend umgeleitet werden. Wer also nicht aus anderen Gründen eigenen Verkürzer einsetzen will, kann wohl gefahrenlos auf diesen Dienst zurückgreifen.

    Ob Google den Dienst ganz uneigennützig zur Verbesserung des Webs zur Verfügung stellt, kann natürlich keiner mit Sicherheit wissen. Jedenfalls könnte Google die gesammelten Daten auch in der einen oder anderen Form gebrauchen. So könnten daraus auch Rückschlüsse auf die Popularität von Websites geschlossen werden. Dass daraus in nächster Zeit ein Ranking-Faktor wird, ist aufgrund der eher geringen Güte eines solchen Kriteriums aber eher unwahrscheinlich.

    Artikel veröffentlicht von am 01. Oktober 2010 |


    Henry Perduns
    17. Dezember 2011 [#]
    Jetzt gibt es auch ein Linkverkürzer von Google
    für alle Interessenten,bisher war er ja nur über die Google
    Toolbar erreichbar.Ab sofort steht der Linkverkürzer allen offen das finde ich super.Zu erreichen unter der Domain Goo.gl
    Da kann man nur sagen Daumen hoch für Google.

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