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  • Bezahlte Blogposts: Hallimash, Matt Cutts und Bestechlichkeit

    In dieser Woche gab es jede Menge Neuigkeiten rund um das Thema Bezahlte Blogposts. Mit Hallimash gibt es einen Vermittler für bezahlte Blogposts. Matt Cutts erklärt uns am Beispiel eines schwerkranken Menschens, warum bezahlte Blogposts böse sind. Und Robert Basic hat eine interessante Umfrage gemacht, ab welchen Beiträgen die deutschen Blogger bestechlich sind ...

    Hallimash: Alternative zu Trigami

    Trigami hat es in letzter Zeit echt nicht leicht. Zuerst hat Google bei Linkverkäufern (und dazu gehören nach Ansicht des Suchmaschinen-Giganten auch jene,die bezahlte Blogeinträge machen) den Pagerank abgestuft. Dann gabs noch das Theater rund um einen Minderjährigen, dem eine Erotik-Rezension angeboten wurde. Auch wenn ich Trigami an dieser Stelle nichts vorwerfen will, hat das ganze keinen guten Eindruck in der Blogosphäre hinterlassen. Und jetzt bekommen sie einen weiteren Konkurrenten.

    Der neue Vermittler von bezahlten Blogeinträgen (Rezensionen) trägt den gewöhnungsbedürftigen Namen Hallimash. Selbst ausprobiert habe ich weder Trigami noch Hallimash. Auf jeden Fall macht der neue Dienst aber einen guten Eindruck. Wesentliche Informationen für Interessierte:

    • Alle Rezensionen müssen mit dem Hinweis sponsored post by hallimash veröffentlicht werden.
    • Je nach Größe und Bekanntheit gibt es zwischen 10 und 300 Euro für den Resensenten.
    • Zu Frage, ob auch nofollow-Links gesetzt werden dürfen, habe ich nichts finden können.

    Die Resonanz war in der Blogosphäre auch stark, zahlreiche prominente Seiten berichteten. So hat Hallimash laut Eigenangabe bereits über 100 registrierte Blogger. Es bleibt also nur noch abzuwarten, wie die Marketing-Abteilungen die Plattform annehmen, sprich ob es genug Werbende geben wird.

    Matt Cutts über bezahlte Blogposts

    In den letzten Wochen hat Googles Chef-Spamjäger Matt Cutts sicher sehr viele Mails wegen der Abstrafung von Blogs mit vermittelnden Rezensionen bekommen. Anhand eines praktischen Beispiels versucht er zu erklären, warum Google bezahlte Blogposts mit entwertbaren Links nicht akzeptieren kann. Die Reaktionen darauf sind sehr gemischt (hängt wohl vom eigenen Standpunkt zu Linkkauf ab), lesenswert ist der Beitrag aber auf jeden Fall ...

    Bestechlichkeit der Blogger

    Letzte Woche hat Robert Basic eine Umfrage gemacht, ab welchem Beitrag ein Blogger versteckte Werbung machen würden - die Ergebnisse gibts hier. Für gute Produkte würden bereits 24% um 100 Euro versteckte Werbung machen - bei schlechten Produkten gibts wenigsten einige, die das Angebot aus Prinzip ablehnen würden.

    Ich denke allerdings nicht, dass da viele ehrlich geantwortet haben. Wer würde es denn ablehnen, für 100000€ einen positiven Beitrag zu einem guten Produkt zu schreiben? Kann ich mir nicht vorstellen. Bei einem schlechten Produkt wird es vielleicht den einen oder anderen geben, der hier seine Prinzipien hoch hält. Aber vermutlich wären das auch weniger, als das angeben. Es macht einen Unterschied, ob man einfach so bei einer Umfrage teilnimmt, oder ein konkretes Angebot hat. Allerdings ist das schon sehr theoretisch, denn Angebote jenseits der 1000 Euro wird ein normaler Blogger sowieso nie bekommen und so erst gar nicht in Versuchung kommen.

    Artikel veröffentlicht von am 04. Dezember 2007 |


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