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  • iPad setzt Amazon unter Druck

    Das iPad könnte Amazons Kindle zum gefährlichsten Konkurrenten werden — Amazon hat bereits reagiert und sich Touchscreen-Technologie für die Weiterentwicklung des Kindles zugekauft.

    Über Apples neues iPad scheiden sich seit dessen Präsentation die Geister. Für die einen ist es ein Luxus-Gadget, welches keine vorhandenen Bedürfnisse befriedigt und zahlreiche Mängel aufweist. Für die anderen ist es ein massentaugliches Gerät, welches vor allem jene Zielgruppe ansprechen wird, die mit der Komplexität eines vollwertigen Betriebssystems überfordert sind.

    Ob das iPad an den Erfolg von iPod und iPhone anschließen kann, wird sich erst zeigen. Fest steht jedoch bereits jetzt, dass Apple wieder einmal Bewegung in den Markt bringt. Nachdem sich der Tablet PC vor einigen Jahren nicht durchsetzen konnte und recht bald wieder in der Versenkung verschwand, werden in nächster Zeit zahlreiche zahlreiche vergleichbare Geräte auf den Markt kommen. Auch Google kurz nach der iPad-Präsentation ein Tablet-Konzept veröffentlicht.

    Bereits unter Druck gekommen ist der Internethändler Amazon mit seinem E-Book-Reader Kindle. Durch den iBook-Store für das iPad verliert Amazon an Marktmacht und musste sich bereits den Preisforderungen des Großverlags Macmillan beugen. Auch beim Kindle wird Amazon nachlegen müssen. Während das iPad ein Multifunktionsgerät ist, ist die Funktionalität des Kindle beschränkt — und das obwohl sich beide Geräte in der selben Preiskategorie befinden.

    Amazon hat auf die jüngsten Entwicklungen bereits reagiert: so wurde ein AppStore für Kindle angekündigt und das New Yorker Start-up Touchco übernommen (ein Unternehmen, das sich auf Touchscreen-Technologie spezialisiert hat). Weiters gehen Beobachter davon aus, dass schon bald eine signifikante Preissenkung stattfinden wird — denn mit einer größeren Nutzerbasis würde die Marktmacht von Amazon wieder steigen und die Gewinne mit dem Verkauf von E-Books anstelle der Hardware gemacht werden.

    Artikel veröffentlicht von am 04. Februar 2010 |


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