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  • News-Panorama: Kalenderwoche 4-2011

    Mit etwas Verspätung folgt die Übersicht der wichtigsten Internet-News der vierten Kalenderwoche 2011. OpenLeaks ist gestartet, Marktforscher prognostizieren Apps ein enormes Wachstum und Google kündigt eine Algorithmus-Änderung an.

    Wikileaks-Konkurrent OpenLeaks gestartet

    Seit der Veröffentlichung der US-Depeschen durch WikiLeaks sind Wikileaks-Konkurrenten wie Pilze aus dem Boden geschossen. Auch deutsche Medienhäuser versuchten dies mit bisher eher bescheidenen Ansätzen, welche keinen wirklichen Mehrwert bieten.

    Mit OpenLeaks ist nun die angekündigte Whistleblowing-Website des ehemaligen WikiLeaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg gestartet, von der man sich wesentlich mehr erwarten kann als von den anderen Nachahmern. OpenLeaks verfolgt ein etwas unterschiedliches Konzept, bei der u.a. einzelne Personen weniger im Vordergrund stehen sollen als bei WikiLeaks.


    App-Umsatz soll 2011 auf 11 Milliarden Euro steigen

    Die Appisierung von Software und Websites schreitet weiter voran. Identitische Inhalte einer Website werden immer öfter eigens auch in App-Form zur Verfügung gestellt. Die Nachfrage nach dieser optimierten Darstellungsform für Smartphones und Tablet PCs besteht, und zugleich wollen Medienhäuser damit wieder Paid Content beleben.

    Laut einer Marktforschungsstudie von Gartner soll sich der Umsatz mit Apps im Jahr 2011 bereits verdreifachen. Dieser Prognose zufolge wird der Umsatz etwa 11 Milliarden Euro betragen. Bei 30% Anteil verdienen die Marktplatz-Betreiber mehr als 3 Milliarden als Intermediär. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass auch Amazon an einem eigenen App Store arbeitet. Android erlaubt im Gegensatz zu Apple auch konkurrierende App Stores.


    Algorithmus-Änderung bei Google

    Die meisten Algorithmus-Änderung sind Google nicht einmal eine Erwähnung wert, denn sie finden praktisch täglich statt. Wenn Matt Cutts persönlich eine Änderung verkündet, kann das nur zweierlei bedeutet: Entweder handelt es sich um eine wirklich radikale Veränderung, oder man reagiert auf ein medial stark diskutiertes Problem.

    Bei dieser Änderung ging es primär darum, Websites mit zu wenig Unique Content in den Suchergebnissen zurückzudrängen. Die Änderungen betreffen laut Aussage von Cutts vor allem Websites, die einen Großteil ihrer Inhalte als anderen Quellen übernehmen. Dabei sollen allerdings gerade einmal 2% der Suchanfragen von der Änderung betroffen sein.


    Google übernimmt VoIP-Spezialisten SayNow

    Abermals gibt es eine Firmenübernahme durch Google zu vermelden. Da Googles Möglichkeiten zu Übernahmen aus kartellrechtlichen Gründen im Werbe- und Suchbereich eingeschänkt sind, betrifft es diesmal wieder ein Unternehmen außerhalb des Kerngeschäfts.

    Google übernimmt VoIP-Spezialisten SayNow. SayNow entwickelte Smartphone-Apps für VoIP-Telefonie sowie spezielle Widgets, die in sozialen Netzwerken wie MySpace eingebunden werden konnten. Google hat mit Google Talk bereits seit Längerem einen weniger bekannten VoIP-Client, der jetzt vielleicht aufgewertet werden könnte.

    Artikel veröffentlicht von am 30. Januar 2011 |


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