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  • News-Panorama: Kalenderwoche 1-2011

    Die Feiertage rund um Jahresende sind vorbei und die News-Meldungen werden wieder entsprechend zahlreicher. Diese Woche wurde vor allem der Einstieg von Goldman Sachs bei Facebook und das neue Android 3.0 diskutiert.

    Patentantrag zeigt einen ÔÇ×Like-ButtonÔÇť von Google

    Ein Patentantrag zeigt eine Art ÔÇ×Like-ButtonÔÇť von Google. Basierend auf Nutzerempfehlungen k├Ânnte Google in seinen Werbeanzeigen Freunde als Testimonials verwenden. Diese erhalten daf├╝r als Anreiz einen Anteil an den Werbeeinnahmen. Die gewonnen Daten k├Ânnten ebenso zur Personalisierung des Rankings und als weiteres soziales Signal verwendet werden.

    Goldman Sachs steigt bei Facebook ein

    Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs steigt mit 450 Millionen Dollar bei bei Facebook ein. Ausgehend von diesem Preis sch├Ątzt Goldman Sachs den Unternehmenswert von Facebook auf rund 50 Milliarden Dollar (nicht zu verwechseln mit der zuletzt oft gefallenen Aussage Facebook ist 50 Milliarden Dollar wert).

    Facebook k├Ânnte mit diesem Deal an zus├Ątzliches Kapital gelangen, ohne dass es jene Zusatzpflichten erf├╝llen muss, die ab einer Zahl von 500 au├čerb├Ârslichen Aktion├Ąren auferlegt werden. Goldman Sachs bietet seine Aktien an Privatkunden an (und verdient dabei an Verwaltung und Platzierung), diese z├Ąhlen dann unter dem Deckmantel von Goldman Sachs m├Âglicherweise nur als ein einziger Aktion├Ąr. Ob diese Konstruktion halten wird, h├Ąngt allerdings noch von der angek├╝ndigten Pr├╝fung durch die US-B├Ârsenaufsicht ab.

    Durch den Deal wurden auch einige bisher gut geh├╝tete Unternehmenszahlen bekannt. Facebook hat demnach im Jahr 2010 bei einem Umsatz von rund 1,2 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 355 Millionen Dollar erwirtschaftet. Damit ist das Unternehmen gemessen an der Rendite ann├Ąhernd so profitabel wie Google.

    Digitaler Zeitungskiosk f├╝r Android in Planung

    Eben erst wurde Android 3.0 vorgestellt, welches f├╝r Tablet PCs optimiert wurde. Damit ist in der n├Ąheren Zukunft auch eine Schwemme an Android-Tablets zu erwarten, welche mit dem iPad konkurrieren wird. Windows 7 hat sich trotz fr├╝herer Ank├╝ndigungen von Microsoft nicht in diesem Markt etablieren k├Ânnen, die Hoffnungen ruhen in Redmond jetzt auf Windows 8.

    Passend dazu plant Google laut j├╝ngsten Meldungen einen digitalen Kiosk f├╝r Android. Laut Medienberichten d├╝rfte Google dabei stark den Medienverlagen entgegenkommen um diese auf die Seite von Android zu ziehen. So soll sich Google mit weniger als den ├╝blichen 30% Umsatzanteil begn├╝gen und mehr anonymisierte Kundeninformationen weitergeben. Zudem k├Ânnten Abomodelle darin besser als bisher unterst├╝tzt werden.

    Google versendet neue Spam-Warnungen an Webmaster

    Google verbessert wie angek├╝ndigt die Transparenz und benachrichtigt Webmaster nun auch ├╝ber mutma├čliches Cloaking und verd├Ąchtige ausgehende Links. Webmaster werden somit nicht mehr ganz im Dunklen gelassen, wenn eine Seite abgestraft wird — auf der anderen Seite k├Ânnte dies auch von Blackhat-SEOs ausgenutzt werden, die dann genau wissen, wann sie die Grenze ├╝berschritten haben.

    Google indexiert Bilder wesentlich schneller als bisher

    Wer SEO f├╝r Bilder betrieben hat, musste bisher immer einen besonders viel Geduld haben. Jetzt gibt es anscheinend eine deutliche Bechleunigung bei der Indexierung von Bildern, und Bilder sind schneller denn je - mitunter innerhalb von 24 Stunden - in der Bildersuche zu finden. Die ├änderung d├╝rfte damit zusammenh├Ąngen, dass der normale Googlebot zunehmend die Indexierung von Bildern anstelle des Imagebot ├╝bernimmt.

    Unterschiedliche IP-Netzwerke sind vermutlich nicht genug

    Ein h├Ąufig diskutiertes Thema in der SEO-Szene sind unterschiedliche Class-C IP-Adressen. Wenn zu viele Backlinks aus dem selben IP-Netzwerk kommen, kann das ein Zeichen f├╝r k├╝nstlichen Linkaufbau ├╝ber ein Linknetzwerk sein. Beim Aufbau von eigenen Satellitenprojekten oder ganzen Linkpyramiden wird daher die Verwendung von IPs aus unterschiedlichen Class-C-Netzen empfohlen.

    Dominik Wojcik weist nun berechtigterweise darauf hin, dass die IPs dennoch sehr einfach einem Webhoster zugeordnet werden k├Ânnen. Selbst IPs aus verchiedenen IP-Netzwerken (wie es vor beim SEO-Hosting angepriesen wird) sind daher keine ausreichende Tarnung f├╝r ein Linknetzwerk. Wer die Erkennung seiner Linknetzwerke verhindern will, sollte seine Projekte daher lieber gleich auf verschiedene Webhoster verteilen.

    Artikel ver÷ffentlicht von am 09. Januar 2011 |


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