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  • Ergebnisse der SEOMoz-Umfrage zur SEO-Branche

    Mehr als 10000 Teilnehmer antworteten bei der SEOMoz-Umfrage zur SEO-Branche. Nun liegen zahlreiche Ergebnisse zu Fragen wie Alter, Gehälter, Branchen-Einstieg, SEO-Taktiken und den Einsatz von Social Media vor.

    SEOMoz hat diese Woche die Ergebnisse seiner jährlichen Umfrage zur SEO-Branche veröffentlicht. Dabei wurden über 10000 Rückmeldungen ausgewertet, womit es die bisher größte Umfrage dieser Art sein dürfte. Die Teilnehmer kamen dabei erwartungsgemäß hauptsächlich aus dem englischsprachigen Raum. Im Folgenden einige Resultate:

    • Alter und Geschlecht: Wenig Überraschendes zeigen die demographischen Daten zu den Personen aus dem Umfeld des Suchmaschinen-Marketings. Die absolute Mehrheit unter den SEOs ist zwischen 26 und 40 Jahren, zu finden sind aber auch SEOs unter 18 und über 60 Jahren. Die Frauenquote lag in der Umfrage bei moderaten 21%.
    • Gehälter: Bei den Männern verdienten 9% weniger als 30'000$ p.a. und ebenso 9% mehr als 200'000$. Der Median liegt in der Gehaltsgruppe zwischen 67'500 und 87'500 Dollar. Frauen sind in den oberen Gehaltsgruppen weniger stark vertreten, der Median liegt dadurch in der Gehaltsgruppe zwischen 52'500 und 67'500 Dollar jährlich. Am besten verdienen dürften die SEOs in den USA — wie Deutschland abschneidet, lässt sich nicht sagen, da es nicht einzeln sondern zusammen mit einigen Ländern mit niedrigeren Lohnniveau ausgewiesen werden. Alle Angaben sind vor Steuer, inklusive Bonus-Zahlungen und inklusive eigener Nebenprojekte abgefragt worden.
    • Branchen-Einstieg: Der Einstieg in die SEO-Branche begann überwiegend im Inhouse-Bereich (39%) oder durch eigene Websites (37%). Unter den Umfrage-Teilnehmern waren gerade einmal 33% länger als 3 Jahre im Bereich des Suchmaschinen-Marketing unterwegs. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt (weniger als 1 Jahr Erfahrung) lag bei etwa 40'300$. Die meisten haben sich die SEO-Kenntnisse selbst angeeignet (65%) und dafür auf Online-Quellen (58%) oder Bücher (25%) zurückgegriffen. Lediglich 21% wurden erst im Job selbst angelernt.
    • Linkaufbau: Der Linkaufbau ist für praktisch jeden SEO ein Thema. SEO-Agenturen gehen dieses Thema aus verständlichen Gründen allgemein offensiver an als Inhouse-SEOs. Am häufigsten werden zu diesem Zweck eigene Blogs eingerichtet (52,6%). Dahinter folgt überraschenderweise das Anbieten von Widgets und verteilbaren Content (29,1%), nahezu gleichauf steht die Konzeption von Linkbaits (29,0%). Linkkauf spielt auch für SEOs eine wichtige Rolle: 13,6% kaufen die Links direkt von anderen Website-Betreibern, 8,4% greifen auf Linkbroker zurück und gleich 17,0% beauftragen externe Linkbuiler als Unterstützung.
    • Spam-Reports und Wiederaufnahme-Anträge: Immerhin 12% der durchschnittlichen SEOs haben bereits einmal zu einem Spam-Report gegriffen. Überdurchschnittlich oft setzen dieses Mittel erfahrene SEOs und SEO-Agenturen ein. Unter den Linkkäufern gibt es eine besonders hohe Neigung zu Spam-Reports, hier sind es gleich 27 Prozent. Wiederaufnahme-Anträge mussten bereits 12% der SEOs einsetzen. Wer Links über ein Linkkauf-Plattform einkauft, hat sogar schon zu 30% einen Wiederaufnahme-Antrag gestellt. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass Linkkauf so gefährlich ist, möglicherweise gehen diese Käufer allgemein mehr Risiken ein.
    • Social Media: SEO wurden schon mehrfach für tot erklärt, da es angeblich von SMO verdrängt werden würde. Tatsächlich wird Social Media immer stärker in die SEO-Strategie einbezogen. Laut Umfrage machen dies bereits 70%. Dabei geht es nicht nur um reines Linkbuilding, sondern auch um die Erhöhung der Content-Sichtbarkeit und die Interaktion mit der Zielgruppe. Mit Abstand am häufigsten genutzt werden dabei Facebook (68,9%) und Twitter (68,8%). Auf den weiteren Rängen folgen YouTube (35,1%), LinkedIn (29,5%) und verschiedenen SocialNews-Diensten wie Digg (16,8%) und StumbleUpon (11,9%).

    Anmerkung: Diese Zusammenfassung enthält längst nicht alle Ergebnisse der Umfrage. Noch mehr Fakten sind in der Übersicht von SEOMoz und den Auswertungs-Details nachzulesen.

    Artikel veröffentlicht von am 03. November 2010 |


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